Honigbeschreibung

Blütenhonige:

Ein Honig von Blüten des erwachenden Frühlings, der als erster Honig im Jahr geerntet wird. Die Bienen sammeln dabei in der Hauptmasse während der Obst- und Rapsblüte. Daher wird ihm ein fruchtiges Aroma verliehen. Er ist hellgelb und mild bekömmlich.

Frühjahrsblütenhonig: Sehr heller Honig, kristallisiert schon nach wenigen Tagen und ist dann fast weiß. Die gelben Felder üben im Frühsommer eine starke Anziehungskraft auf die Biene aus, die dann fast alles andere ignorieren und nur dem Raps zuschwärmen. Der Honig schmeckt fein-süß (nüchternes Aroma).

Rapshonig: Er ist intensiv hellgelb mit einem hohen Pollenanteil, kristalisiert sehr schnell, aber ganz fein und scheckt hocharomatisch.

Löwenzahnhonig: (u.a. Phaceliahonig/ Luzernehonig o. Weißkleehonig) Sehr heller Honig , schmeckt mild-weich. Kinder essen ihn gern und auch Erwachsene, die den typischen Honiggeschmack nicht mögen. Er enthält viel Traubenzucker, ist deshalb als Sportlernahrung geschätzt und unterstützt die Leberfunktion. Er wirkt harntreibend, schleim- und krampflösend.

Kleehonig: Ein Honig der nicht wie deren Fruchtsaft säuerlich, sondern mild und harmonisch im Geschmack ist. Er ist hell in der Farbe und kristalisiert fein aus.

Sanddornblüte: Die Scheinakazie (zur Gruppe der Akaziengewächse zählend) wächst und blüht vorallem in Frankreich und Osteuropa. Bienen lieben die Pflanze und produzieren eifrig einen sehr hellen und mild-blumigen, dünnflüssigen Honig. Er kristalisiert auf Grund seinem sehr hohen Gehaltes an natürlichen Fruchtzuckers sehr langsam und eignet sich hervorragent zum süßen von kalten Speisen und Getränken. Er hilft bei Husten, Erkätngsleiden und übersäuerten Magen und unterstützt die Blutreinigung.

Robinienblüte: Lindenblütenhonig: Dieser Honig erinnert an den Duft lauer Sommerabenden- und das vollkommen zu Recht, denn es ist die einzige Blüte, welche die Biene dazu verführt, noch am Abend auszufliegen. Der leichte Honig hat eine grünlich gelbe Farbe. Wie dem Lindenblütentee wird ihm eine wärmende und beruhigende sowie Antiseptische Wirkung nachgesagt. Gut für den Tee zum Schlafengehen, für Erkältungstees und ein beruhigendes Honigbad.

Sommerblütenhonig: Eine Mischung aus verschiedenen Blüten, im Sommer geerntet. Schmeckt und duftet intensiver als der normale Blütenhonig (kräftiges blumiges Aroma), ist dunkelgelb bis hellbraun und kristallisiert fein-steif.

Sonnenblumenhonig: In den letzten Jahren bauen auch in Deutschland einige Bauern Sonnenblumen an, meist nicht freiwillig, sondern den Gesetzen des EU Marktes gehorchend. Er stellt aufgrund des eher trockenen Kimas während der Blütezeit für den Imker eine Risikotracht dar. Honigfreunde haben dennoch vermehrt Gelegenheit, inländischen Sonnenblumenhonig zu kaufen. Der Honig ist auffallend gelb, fein-cremig und schmeckt typisch aromatisch (leicht marzipanartig) nach Honig.

Goldrutenhonig: Ein Honig der vermehrt in den letzten Jahren im Sortiment vorkommt. Es ist nur wenigen Imkern die Möglichkeit gegeben, diesen späten (im September) Honig zu ernten. Sein Geschmack wir als kräftig, leicht säuerlich beschrieben und unterscheidet sich daher von anderen.

Edelkastanienhonig: Von den Kerzenartigen Blütenständen der Kastanien erzeugt die Biene einen zähflüssigen Honig, der lange nicht kristallisiert und reichlich Pollen enthält. Viele Inhibine (antibakterielle Stoffe) und Fermente machen Edelkastanienhonig sehr verträglich und verleihen antibiotische Wirkung. Er stärkt den Kreislauf, verbessert die Durchblutung, ist eher dunkelbraun-rötlich und hat ein nussig-würziges Aroma.

Waldblütenhonig: Ein Honig von Blüten in und am Wald, unterscheidet sich grundsätzlich von Waldhonig, der zu den Honigtauen zählt.


Honigtauhonige: 

Sie sind grundsätzlich dunkler als Blütenhonige, enthalten weniger Traubenzucker und kristalisieren deshalb nicht so schnell. Der Imker erntet vor allem im Hoch und Spätsommer. Wenn der wald "honigt", fährt er die Bienenstöcke dort hin und lässt sie da für einige zeit stehen. "Dunkler Honig ist gut für blasse Gesichter", heißen es. Dies weist auf den hohen Gehalt an Mineralien hin, welche vorallem für gute Blutwerte sorgen.

Waldhonig: Mischung aus Honigtau von verschiedenen Bäumen, enthält meistens auch etwas Waldblütenhonig. Schmeckt würzig, kräftig, fast malzig, die Farbe reicht von hellbraun bis rotbraun, er ist zähflüssig. Alle Waldhonige enthalten sehr viele Mineralien, vor allem Kalium und Eisen, sowie Spurenelemente und Harzanteile und ist deshalb bei der Wundpflege besonders zu empfehlen.

Tannenhonig (Weißtannenhonig): Eine dunkel, grünlich schwarze Spezialität, die in Deutschland fast nur im Schwarzwald und in den Alpen geerntet wird. Allerdings gab es in einigen Jahren (aller 5-7 Jahren) kaum Ernte, der Honig ist seriös kaum zu bekommen, der Preis entsprechen hoch. Er hilft aufgrund seiner ätherischen Öle besonders gut bei Bronchialkrankheiten mit Schleim und Atembeschwerden.


Honig mit Zugabe:

Es ist ein Nahrungsmittel was in seinen Hauptbestandteilen aus Honig besteht. Seit einigen Jahren sind die Erwartung des Verbrauchers nach Außergewöhnlichen gestiegen und der Imker versucht diesem gerecht zu werden. Dabei kann der Grund vielseitiger Herkunft sein , wie z.B. ein besonderes Aroma oder das Ansprechen bestimmter Verbruchergruppen (Kinder).

Fenchel in Honig: Ein kräftiges arttypisches Aroma, das durch seine wohltuende Wirkung von Fenchelöl den Honig unterstützt. Empfehlenswert als Süßstoff im Tee und gut bei fiebrigen Erkrankungen.

Kakao in Honig: Eine gute Alternative zur Nuss-Nougatcreme als Brotaufstrich. Der Anteil an edelsten Kakao prägt den Honig nicht nur in seinem Aussehen. Kinder lassen sich dabei besonders gut davon überzeugen, dass Honig auch ihren Bedürfnissen entsprechen kann.

Vanille in Honig: Süßer Honig und das feine Aroma von Vanille fügen sich besonders harmonisch ineinander und beliben somit eine exotische Komposition von feinsten Rohstoffen.

Zimt in Honig: Seine klare geschmackliche Note, die der Zimt im Honig vorangeht, macht ihn so bliebt.

Tymian in Honig: Die ätherischen Öle der Kräuter liefern ein sehr herbes Aroma, süß mit einem mild bitteren Beigeschmack, und werden viel bei Erkältung oder Verdauungsbeschwerden eingesetzt.

Wintertraum/Gewürze in Honig: Dieses Produkt wird meist nur Saisonbedingt angeboten. Die verschiedensten Wintertypischen Gewürze unterstützen das fein milde Arome des Honigs in einer Jahreszeit, wo erlesene Gaumenfreuden Hochkonjunktur haben.

© Bienenfarm Kern 2017