Der Honig

süßes Gold

Der Honig ist ein von den Honigbienen produziertes Nahrungsmittel aus Blüten Nektar oder pflanzlichen Sekreten oder solchen, die sich auf Pflanzen befinden, das die Bienen sammeln, umwandeln, mit anderen speziefischen Stoffen vermischen, speichern und in Honigwaben im Bienenstock reifen lassen. Dieses Nahrungsmittel kann flüssig, zäh oder auch kristallisiert sein.


Allgemeines: 

Die Sammlerbienen nehmen mit ihrem Rüssel den Nektar und Honigtau auf, Zuckerlösungen, die Hauptsächlich aus Saccharose in Wasser gelöst bestehen. Die Bienen wandeln nun diese um in eine konzentrierte Lösung aus Zucker (vorrangig Glucose und Lavulose); den Honig, der nun in die Zellen eingelagert, und sobald diese voll sind, mit einem dünnen Wachsdeckel verschlossen wird.


Ernte: 

In der Regel wird der Honig nach einer Tracht (was einer Nektarproduktion pro Flora entspricht) geerntet, wenn 3/4 der Zellen der Honigwaben verschlossen sind. Der Honig wird ein oder mehrere Male geerntet, zwischen April und September je nach Region. Die erste Ernte findet gewöhnlich Ende Mai statt.

Die ernte läuft schematisch so ab:

- der Imker entnimmt die Waben aus der Beute und bringt sie in seine Schleuder - Raum;

- er öffnet die verdeckelten Wachszellen mit spezill dafür erfundenen Werkzeugen;

- darauf folgt die Schleuderung des in den Zellen befindlichen Honigs mit Hilfe einer Zentrifugalschleuder, danach wird der Honig gesiebt, bevor er in einem Behälter gelagert wird;

- schließlich füllt der Imker, nachdem der Honig eine gewisse Zeit nachgereift ist, diesen verkaufsfertig ab.

So erntet man bei uns durchschnittlich 20- 30 kg Honig pro Volk im Jahr, Honig dessen Beschaffenheit und Farbe verschieden ist und hauptsächlich von der Blütenherkunft abhängt.


Experimentalstudie:

Die Kenntnisse über Honig und seine Verwendung durch den Menschen gehen auf die Vorgeschichte der Menschen zurück. Er gehört zu den ältesten Nahrungsmitteln der Menschen und seine Heilkraft war bereits im hohen Altertum bekannt. Er wurde im Rahmen der damaligen empirischen Therapie angewandt, was viele Dokumente bezeugen. Erst vor wenigen Jahren haben sich die Wissenschaftler damit beschäftigt, die therapeutische Wirkung des Honigs experimentell zu erforschen, um seine für den Menschen brauchbaren Eigenschaften objektiv nachzuweisen.

Unter den zahlreichen erhaltenen Ergebnissen stellen wir fest:

* die absolute Unschädlichkeit und die vollkommene Verträglichkeit selbst bei sehr starken Gaben;

* das Vorhandensein zahlreicher Vorteile mit nährenden und kraftspendenden Eigenschaften;

* verschiedene äußerst interessante Eigenschaften (verdauungsfördernt, hustenstillend, beruhigend, erweichend, antitoxisch, antianamisch, fieberwidrig, diuretisch, usw.)

"Im Lichte dieser Forschungsarbeiten kann man mit guten Gewissen behaupten, dass die Überlieferung nicht lügt, wenn sie feststellt, dass der Honig nicht nur ein ausgezeichnetes Nahrungsmittel ist, sondern das er zudem einen wahren therapeutischen Wert besitzt, wenn dieser auch in manchen Fällen nicht leicht zu erkennen ist" Professor Remy Chauvin


Zusammensetzung:


Eigenschaften und Indikationen:

Der Honig ist das einzige natürliche Süßungsmittel für den Menschen. Dieses natürliche Nahrungsmittel, reich an einfachen und direkt assimilierbaren Zuckern besitzt einen sehr hohen Energiewert (100g Honig - 300kal), wirkt vielseitig und besitzt wichtige Eigenschaften in Bezug auf die Gesundheit des Menschen.

Speziell empfohlen für Sportler aufgrund seiner energientwickelnden und die Herztätigkeit anregenden Doppelwirkung, ist Honig auch angezeigt bei:

* Asthenie (oder Müdigkeit) jeden Grades und vokalem in der Konvaleszenz;

* Anorexie (oder Appetitlosigkeit) und Abmagerung

* Verstopfungen in allen Formen

* Gastroduodenal Ulcus und Darm Infektionen

* Anämien (vorzugsweise dunkler Honig) un Förderung der Herztätigkeit im Allgemeinen

* HNO - Krankheiten (bevorzugt Wabenhonig) und Bronchialbeschwerden

* in allen Fällen, in denen die Diurese gefördert werden muss

* Nervosität und Schlaflosigkeit (stark aromatische Honige)


Aufmachung

Der Honig wird gewöhnlich in Gefäße aus unterschiedlichen Material mit verschiedenen Gewicht abgefüllt und trocken und kühl aufbewahrt. Honig gibt es je nach botanischer Herkunft, in vielen verschidenartigen Sorten. Die am häufigsten angetoffene Sorte ist der Viel-Blüten-Honig.

Beim Erwachsenen liegt die Minimaldosis bei 30 bis 40 g pro Tag das etspricht einen gehäuften Suppenlöffel. Diese Menge kann in vielen Fällen (speziell Sportlern) beträchtlich überschritten werden, bei Kindern schwankt diese Minimaldosis zwischen 5 und 15g pro Tag, je nach Alter. Diese Mengen sind durch den Mund einzunehmen, und zwar in einer oder mehreren Gaben, am besten kurmäßig, über einen längeren Zeitraum, an Stelle des täglich verwendeten gewöhnlichen Zuckers.

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